Zur Zeit gibt es leider keine Termine. Die Rettungshundestaffel hat Aufnahmestop.

Nach Absprache besteht die Möglichkeit zum Kennenlernen und Mitmachen. Haben Sie Interesse? Schicken Sie der Rettungshundestaffel eine Email, Sie bekommen ganz unverbindlich viele Informationen zu den Trainings und bei Interesse kommen Sie zum Mitmachen und Reinschnuppern vorbei. 

Die Rettungshundestaffel freut sich über Nachwuchs.

Mit oder ohne Hund?

Sie haben einen Hund und wollen mitmachen?
Sie haben keinen Hund oder noch keinen Hund und möchten sich ehrenamtlich als Einsatzkraft ohne Hund in der Rettungshundearbeit engagieren? Ebenso wie Hundeführer mit Hund werden auch Einsatzkräfte ohne Hund für das Training und den Einsatz benötigt! Einsatzkräfte ohne Hund können in der Staffel vielfältige Aufgaben übernehmen und bilden im Einsatz zusammen mit einem Hundeführer und seinem Hund ein Einsatzteam.

Regelmäßig gibt es die Chance zum Zuschauen und Kennenlernen beim Training und auch Schnuppertrainings, um interessierten Teams einen Einblick zu verschaffen. Wenn Sie Interesse haben, lesen Sie sich bitte diese Seite durch. Die Staffel freut sich, wenn Sie sich melden, am einfachsten per Email.

Allgemeines

Jeder Interessent kann sich in einer "Schnupperzeit" die Staffelarbeit anschauen, teilnehmen und danach entscheiden, ob er der Staffel beitreten will.
Die Nachwuchshundeführer/-innen oder Helfer/-innen ohne Hund werden dann für ca. 1/2 Jahr Probemitglied.

Was kommt auf ein Rettungshundeteam zu?

Die Hundeführer/-innen bzw. Einsatzkräfte ohne Hund sollten körperlich fit sein, eine gewisse Sportlichkeit ist sicherlich kein Nachteil.
In einer Rettungshundestaffel bildet der Hundeführer seinen Hund nach Anleitung der Ausbilder aus, und steht für die Ausbildung der anderen Hunde als Helfer ("Vermisster") zur Verfügung. Man arbeitet also auch viel mit den anderen Hunden, nicht nur mit seinem Eigenen. Was riesigen Spaß macht...

Anforderungen an den Hund

Der Hund sollte bei Beginn der Ausbildung nicht älter als 2 Jahre -in Ausnahmefällen 3 Jahre alt- sein. Ideal ist ein Start im Welpenalter.
Grundsätzlich gibt es keine spezielle „Rettungshunde-Rasse“, man muss sich einen Hund aussuchen, der vom Typ her "zu einem passt". Jedoch sind „Extreme“ wie z. B. Dogge, Yorkshire Terrier oder sehr kurznasige Rassen eher ungeeignet (Stockmaß ca. 35-70cm). Herdenschutzhunde und Vertreter der sog. „Kampfhunderassen“ werden nur bei besonderer Eignung aufgenommen.
Der Hund sollte freundlich zu Menschen und zumindest neutral zu anderen Hunden sein, muß eine gute Motivationsfähigkeit (Spielzeug oder Futter) mitbringen, sollte gelassen auf Umweltreize aller Art reagieren, sowie lauffreudig und ausdauernd sein. Der Hund muß an das Autofahren und den Aufenthalt im Auto gewöhnt sein. Eine Grunderziehung sollte vorhanden sein, eine Hundeschule kann die Rettungshundestaffel nicht ersetzen.
Ansonsten zeigt sich die Eignung des einzelnen Hundes in den ersten Wochen des Trainings. Ein spezieller Eignungstest wird am Anfang der Ausbildung durchgeführt.
Die Staffel freut sich über lebhafte, freundliche, neugierige, gut motivierbare Hunde und ihre Besitzer.

Anforderungen an den Menschen

Das regelmäßige Training findet 2 mal pro Woche statt, abgesehen von den privaten Übungseinheiten. Die Theorieausbildung kommt dazu. Der Zeitaufwand ist also relativ hoch. Aber keine Sorge, die meisten Mitglieder sind voll berufstätig mit Familie und schaffen es auch, nichts zu vernachlässigen.
Regelmäßiges Training ist wichtig, damit die Ausbildung nicht zu lange dauert, und auch danach hört das Training nie auf... Und jeder hat mal klein und unerfahren angefangen... :-)
Einsatzkräfte ohne Hund arbeiten genau wie alle Anderen im Training mit, nehmen an den Ausbildungen teil und sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtteams. Sie gehen nach absolvierter Ausbildung als Einsatzkraft ohne Hund zusammen mit einem Hundeführer in den Einsatz.

Theoretische Ausbildung

Zur theoretischen Ausbildung gehören:

  • Orientierung, Kartenarbeit, Kompasskunde
  • Grundlagen der Flächensuche, Trümmersuche und Individualsuche (Mantrailing)
  • Einsatztaktik
  • Sprechfunk, Funktechnik
  • Trümmerkunde und Bergung
  • Unfallverhütung und Sicherheit
  • Erste Hilfe am Hund
  • Sanitäterlehrgang
  • Kynologie
  • Stressbewältigung

Das Training

Ausgebildet wird nach neuesten kynologischen Erkenntnissen mit viel Spaß für Mensch und Hund. Die Hunde werden durch Motivation mit Spielzeug oder Futter an die Arbeit herangeführt.

Die Trainingsgebiete der Rettungshundestaffel befinden sich in und rund um München (Waldgebiete, Abriessgelände). In Obersendling finden Unterordnung und Gerätetraining statt.
Trainiert wird einmal wöchentlich abends, sowie einmal am Wochenende für 5-6 Stunden.
Ergänzende Einsatzübungen runden die Ausbildung zum Einsatzteam ab.
Ein Auto ist zum Erreichen der Gebiete unerlässlich. Der Hund wartet zwischen den Übungen im Auto.

Die Prüfung

Geprüft wird nach der gemeinsamen Prüfungsordnung aller Hilfsorganisationen ("gemPPO").
Dazu gehören ein theoretischer Test, Gehorsamsübungen, Geräteübungen, der sogenannte Verweistest (Anzeige eines Opfers auf Sicht) und die Suche von mehreren Vermissten in einem Waldstück oder Trümmerkegel mit fachgerechter Erstversorgung der "verletzten Opfer".

Dauer der Ausbildung

Und die wichtigste Frage...
Wie lange dauert die Ausbildung zum Rettungshundeteam?
Die Ausbildung eines Rettungshundes dauert ein Hundeleben lang! Hunde sind schließlich Lebewesen und keine Maschinen, die einmal eingestellt immer funktionieren. Rettungshundeführer arbeiten mit einem Tier, das individuelle Eigenheiten auf sich vereint, wie bei uns Menschen auch. Dementsprechend dauert die Ausbildung auch individuell bei dem Einen länger, bei dem Anderen geht’s schneller. Entscheidend ist meistens der Hundeführer, nicht der Hund. Wie schnell lernt er, sich auf seinen Hund einzustellen, seinen Hund zu "lesen" und die Hilfen und Vorgaben seiner Ausbilder richtig umzusetzen.

Kosten

Die aktive Mitgliedschaft in der Rettungshundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe ist kostenlos. Dennoch kommen auf jedes Mitglied einzelne Kosten wie zum Beispiel Spritkosten zu den Trainings, Hundezubehör für seinen eigenen Hund... zu.
Sämtliche Kosten für den Hund, die bisher privat getragen wurden, werden auch weiterhin privat bezahlt.

Die meisten Kosten für Ausrüstung, Lehrgänge und Prüfungen werden von den Johannitern übernommen. Für größere Anschaffungen wie Funkgeräte, Reparaturen des Einsatzwagens oder GPS-Geräte o.ä. werden Spenden benötigt.

Spaß

Und wir haben alle zusammen viel Spaß.